Allgemeine Geschäftsbedingungen für den B2C-Onlineshop – Stand: August 2026
1. Geltungsbereich und Vertragspartner
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Bestellungen, die Verbraucher über den Onlineshop der World of Wunder GmbH, Konrad-Zuse-Str. 3, 54552 Nerdlen, Deutschland, E-Mail: [email protected] (nachfolgend „Verkäufer“) abgeben.
Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
Abweichende Bedingungen des Kunden finden keine Anwendung, es sei denn, der Verkäufer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich zu.
2. Angebot, Bestellvorgang und Vertragsschluss
Die Darstellung der Produkte im Onlineshop stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung dar.
Der Kunde kann Produkte zunächst unverbindlich in den Warenkorb legen und seine Eingaben vor Absenden der verbindlichen Bestellung mit den im Bestellprozess bereitgestellten Korrekturhilfen prüfen und berichtigen.
Durch Anklicken des Buttons, der die Zahlungspflicht eindeutig ausweist (z. B. „zahlungspflichtig bestellen“), gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrages über die im Warenkorb enthaltenen Waren ab.
Unmittelbar nach Absenden der Bestellung erhält der Kunde eine elektronische Bestellbestätigung. Diese dokumentiert den Eingang der Bestellung. Der Kaufvertrag kommt zustande, sobald der Verkäufer die Bestellung ausdrücklich annimmt oder die Ware versendet. Erfolgt die Zahlungsabwicklung bei einer im Shop angebotenen Zahlungsart bereits unmittelbar mit der Bestellung, kann der Vertrag – abhängig von der gewählten Zahlungsart und deren im Bestellprozess dargestellten Bedingungen – bereits mit Einleitung bzw. Bestätigung des Zahlungsvorgangs zustande kommen.
Der Vertragstext einschließlich dieser AGB wird dem Kunden in einer speicherbaren Form zur Verfügung gestellt. Die Bestelldaten werden im Rahmen der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen gespeichert.
3. Vertragssprache
Für den Vertragsschluss steht die deutsche Sprache zur Verfügung.
4. Preise und Versandkosten
Alle im Onlineshop angegebenen Preise sind Gesamtpreise in Euro und enthalten die jeweils geltende gesetzliche Umsatzsteuer.
Zusätzlich anfallende Versandkosten werden dem Kunden im Onlineshop und spätestens vor Abgabe seiner verbindlichen Bestellung angezeigt. Maßgeblich sind die im Zeitpunkt der Bestellung im Shop ausgewiesenen Preise und Versandkosten.
5. Zahlungsbedingungen
Dem Kunden stehen die im jeweiligen Bestellprozess angezeigten Zahlungsarten zur Verfügung. Soweit bei einer Zahlungsart nichts Abweichendes angegeben ist, ist der Rechnungsbetrag mit Vertragsschluss zur Zahlung fällig.
Werden Zahlungsdienste eines Drittanbieters genutzt, können ergänzend dessen Bedingungen gelten. Die gesetzlichen Rechte des Kunden gegenüber dem Verkäufer bleiben hiervon unberührt.
6. Lieferung
Die Lieferung erfolgt an die vom Kunden im Bestellprozess angegebene Lieferanschrift innerhalb des im Onlineshop angegebenen Liefergebiets. Nach dem derzeitigen Versandkonzept erfolgt die Lieferung innerhalb Deutschlands; Insel- oder sonstige Versandbeschränkungen sind, soweit vorhanden, im Shop vor Abgabe der Bestellung klar ausgewiesen.
Die voraussichtliche Lieferzeit wird beim jeweiligen Produkt bzw. im Bestellprozess angegeben.
Sind nicht alle bestellten Waren gleichzeitig lieferbar, sind Teillieferungen zulässig, soweit dies für den Kunden zumutbar ist. Zusätzliche Versandkosten entstehen dem Kunden hierdurch nicht.
Die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der Ware geht bei Verbrauchern grundsätzlich erst mit Übergabe der Ware an den Kunden oder einen von ihm bestimmten empfangsberechtigten Dritten über.
7. Transportschäden
Werden Waren mit offensichtlichen Transportschäden angeliefert, wird der Kunde gebeten, solche Schäden möglichst sofort beim Zusteller zu reklamieren und den Verkäufer zu informieren. Die Versäumung einer Reklamation oder Kontaktaufnahme hat keine Auswirkungen auf die gesetzlichen Gewährleistungsrechte des Kunden.
8. Eigentumsvorbehalt
Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises Eigentum des Verkäufers.
9. Widerrufsrecht
Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich das gesetzliche Widerrufsrecht zu. Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung des Verkäufers.
Gesetzliche Ausnahmen vom Widerrufsrecht bleiben unberührt. Dies betrifft insbesondere Waren, die schnell verderben können oder deren Verfallsdatum schnell überschritten würde, sowie versiegelte Waren, die aus Gründen des Gesundheitsschutzes oder der Hygiene nicht zur Rückgabe geeignet sind, wenn ihre Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde. Ein Ausschluss wird nur angewendet, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen im konkreten Fall erfüllt sind.
10. Mängelhaftung (Gewährleistung)
Es gelten die gesetzlichen Mängelhaftungsrechte. Der Kunde ist nicht verpflichtet, Mängel innerhalb einer bestimmten kurzen Frist nach Erhalt der Ware anzuzeigen, um seine gesetzlichen Rechte zu erhalten.
11. Haftung
Der Verkäufer haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Verkäufers, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen.
Für sonstige Schäden haftet der Verkäufer unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz sowie aus ausdrücklich übernommenen Garantien bleibt unberührt.
12. Verbraucherstreitbeilegung
Wir sind nicht verpflichtet und nicht bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
13. Anwendbares Recht
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als dadurch der Schutz nicht entzogen wird, der durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates gewährt wird, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.
14. Schlussbestimmungen
Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen. Ein ausschließlicher Gerichtsstand am Sitz des Verkäufers wird gegenüber Verbrauchern nicht vereinbart.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleiben die gesetzlichen Regelungen und die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.